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Zu Beginn des letzten Jahrhunderts kam der holländische Kaufmann P. van Wylick nach Deutschland, um einen Großhandel mit Obst und Gemüse aufzubauen. 1937 wurde dann die Fruchtimport P. van Wylick GmbH gegründet, die auf den deutschen Großmärkten tätig war.

1984 erhielt Rolf Allerding als langjähriger Geschäftsführer von der Gründerfamilie die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Management Buyouts an dem Unternehmen zu beteiligen. Seitdem führt die Familie Allerding die Geschäfte in der zweiten Generation, während die holländischen Gesellschafter als passiver Gesellschafter fungierten.

Um den Herausforderungen des Marktes gewachsen zu sein, hat vanWylick im Jahr 2010 einen neuen Weg eingeschlagen und eine neue Allianz in der Fruchtbranche initiiert. Mit Beginn des Jahres 2011 sind die holländischen Gesellschafter ausgeschieden. Die strategischen Gesellschafter wurden dann zu je einem Drittel Anteil die Fyffes plc., Dublin, Irland, die Gemüsering GmbH, Stuttgart sowie die AGRARIA Beteiligungs GmbH, hinter der die Familie Allerding steht. Diese Struktur verschafft dem Unternehmen die Möglichkeit, die Vorteile eines agilen mittelständischen, unternehmergeführten Unternehmens mit den Potenzialen eines großen Unternehmensverbundes zu kombinieren.

Dieses Konzept hat sich als erfolgreich für alle Partner und insbesondere unsere Kunden herausgestellt. Vor diesem Hintergrund ist die Idee im Januar 2015 mit dem Beitritt der südafrikanischen Capespan Gruppe als Gesellschaftspartner komplettiert worden. Die vier Partner halten aktuell jeweils 25% der Anteil an dem Unternehmen.

Historie
  • Internationale Allianz
  • Inhabergeführt
  • Seit 1937
  • Unabhängig
  • Flexibel
  • Offenheit
  • Schnell

Chronik vanWylick GmbH

  • vor 1900

    Der holländische Händler P. van Wylick entwickelt erste Handelsaktivitäten im Ruhrgebiet.

  • 1937

    Gründung der „Fruchtimport P. van Wylick GmbH“ mit deutscher Geschäftsführung und Sitz in Düsseldorf.

  • 1945

    Wiederaufbau nach dem Krieg, erste Importgeschäfte mit Spanien, Aufbau von Bananenreifereien.

  • 1967

    Rolf Allerding übernimmt die Geschäfts­führung. Der Umsatz beträgt ca. DM 55 Mio. (EUR 28 Mio.) mit 20 Filialen und Nieder­lassungen.

  • 1969

    Das EDV-Zeitalter beginnt mit Nixdorf.

  • 1971

    Das Unternehmen wird auf 12 strategisch wichtigen Standorte konzentriert.

    Der Umsatz liegt bei ca. DM 93 Mio. (EUR 47 Mio.)

  • 1972

    Launch der Marke „tobsine“ für spanische Zitrus-Premiumware.

  • 1975

    Die nächste Generation des EDV-Systems (MDS) wird eingeführt, erstmals können Daten per Telefon übertragen werden.

  • 1980

    Gründung des Direktvertrieb (Telefonverkauf) in der Zentrale Düsseldorf mit dem Ziel, die Ware effizienter und schonender ohne Zwischenlagerung direkt aus den Häfen und Spanien zu vermarkten.

  • 1982

    vanWylick arbeitet mit sämtlichen Boards zusammen.

  • 1984

    Rolf Allerding übernimmt im Rahmen eines Mangement-Buyouts 50 Prozent der Geschäfts­anteile der Fruchtimport P. van Wylick GmbH.

  • 1985

    Der Umsatz überschreitet DM 200 Mio. (EUR 101 Mio.)

  • 1990

    Mit dem Fall der Mauer 1989 werden Nieder­lassungen in Dresden, Leipzig und Magde­burg eröffnet.

  • 1991

    Der Umsatz steigt 1991 auf DM 391 Mio. (EUR 198 Mio.)

  • 1993

    Die „EU-Bananenmarktordnung“ tritt in Kraft. Bananen dürfen nur noch mit Lizenzen importiert werden. Gründung einer strategischen Beschaffungsallianz, der „Alpha-Gruppe“, mit dem Edeka Fruchtkontor und der Cobana Gruppe zum gemeinsamen Import von Bananen.

  • 1995

    Der Generationenwechsel wird eingeleitet, Jens Allerding tritt in das Unternehmen ein und leitet die Niederlassung Essen.

  • 1996

    Akquisition der Standorte Nürnberg, Zwickau und Hannover von der liquidierten Früco GmbH. Der Umsatz übersteigt damit die Grenze von DM 400 Mio. (EUR 202 Mio.)

  • 1997

    Die Niederlassung Essen wird von einem Großbrand komplett vernichtet – Wieder­eröffnung nach 7 Monaten Bauzeit.

  • 1999

    Der Umatz beträgt DM 431 Mio. (EUR 220 Mio.)

  • 2000

    Die Boards, wichtige strategische Beschaffungs­partner für vanWylick, sind bis auf Zespri aufgelöst. Das Key Account Management wird gegründet.

  • 2001

    Akquisition der J.A. Kahl GmbH & Co., München.

  • 2003

    Der Generationswechsel wird offiziell vollzogen, Dirk Allerding (Handel), Jens Allerding (Vertrieb) und Peter Malsbender (Finanzen) werden zu Geschäftsführern bestellt.

  • 2004

    Das Unternehmen gibt sich eine neue Corporate Identity, firmiert in Fruchtimport vanWylick GmbH (vanWylick) um und gibt sich den Claim „Frische die ankommt – The way of freshness“.

    Alle Betriebe werden nach dem International Featured Standard (IFS) zertifiziert und es wird ein zentrales Qualitäts-Management installiert.

  • 2005

    Übernahme der Zentralreiferei des Edeka Fruchtkontor am Standort Köln. vanWylick verfügt über Reifekapazitäten von mehr als 170.000 Karton je Woche und ist mit einem Marktanteil von ca. 17 Prozent klare Nummer drei im Markt. Der Umsatz beträgt EUR 256 Mio.

  • 2006

    Ein weiterer Großbrand vernichtet die Niederlassung Dortmund. Neuaufbau und wieder Inbetriebnahme nach 6 Monaten.

    Ende 2006 läuft das EU-Lizenzsystem für Bananen aus, Bananen können wieder frei importiert werden.

  • 2008

    Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von EUR 287 Mio.

  • 2009

    Die Übernahme von PLUS durch EDEKA/NETTO wird vollzogen. Damit verliert vanWylick seinen größten Bananen-Kunden, was zu einem Umsatzeinbruch von über 25 Prozent auf EUR 213 Mio. führt.

    Der Standort München (J.A.Kahl GmbH & Co.) wird in das Unternehmen als vanWylick-Niederlassung München unter neuer Führung integriert.

  • 2010

    Im Rahmen einer Restrukturierung werden die Niederlassungen zu 3 Regionen (Nord-West, Ost und Süd) zusammengefasst.

    vanWylick erwirbt 52 Prozent der fruitOn GmbH, welche Firmen mit Obstkörben und Schulen mit Schulobst beliefert.

    Die Gemüsering Gruppe Stuttgart, ein bedeutender Produzent und Vermarkter von regionalem und internationalem Gemüse, übernimmt als strategischer Gesellschafter per 31.12. die 50-Prozent-Anteile der holländischen Gründerfamilie.

    Aufgrund der Finanz- und Konjunkturkrise reduziert sich der Umsatz auf EUR 200 Mio.

  • 2011

    Am 25.01.2011 steigt Fyffes plc. Dublin, als weiterer strategischer Investor ein und akquiriert 33,3 Prozent der Anteile an vanWylick jeweils zu gleichen Anteilen von der Agraria Beteiligungs GmbH (Familie Allerding) und der Gemüsering GmbH. Alle drei Gesell­schafter halten nunmehr ein Drittel der Anteile.

    Im März eröffnet vanWylick in Dresden einen Hub für die exklusive Belieferung von Kaufland Osteuropa.

  • 2012

    Ende März geht Peter Malsbender, GF Finanzen, in den Ruhestand. Die Verantwortung für den Bereich übernimmt Till Bornhausen, Mitglied der Geschäftsleitung.

    Zusätzlich wird Thomas Endres, Leiter Region West, in die Geschäftsleitung berufen.

  • 2013

    Die Fruiton Köln GmbH übernimmt 52% der Anteile an der „Fresh bringt‘s“. Unter dem neuen Namen Fruiton München wird der Geschäftsbetrieb in die vanWylick Niederlassung München verlagert.

  • 2015

    Mit der strategischen Beteiligung der Capespan Group Ltd. , Südafrika, an vanWylick kann das Unternehmen im Januar erfolgreich die Strategie abschließen, seine Kernartikel, wie Bananen, Ananas, Weintrauben, Citrusfrüchte, Kern- und Steinobst aus einer Hand, von der Produktion bis zur Auslieferung an den Kunden anzubieten. Die Gesellschafter mit je 25% sind jetzt Fyffes plc, Irland, Gemüsering GmbH, die Familie Allerding sowie die Capespan Group Ltd., Südafrika.

  • 2016

    vanWylick übernimmt mit Wirkung vom 01.Januar 2016 die Anteile vom Gründer der Fruiton GmbH, Olaf Schanz. Damit hält vanWylick 95% der Anteile und freut sich die Wachstumsgeschichte des jungen Unternehmens gemeinsam mit der Geschäftsführerin Sheila Gerlinger, bei der die verbleibenden 5% liegen, weiter vorantreiben zu können.